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Rasseporträt und Geschichte des Belgischen Schäferhundes

Bis ins 17. Jahrhundert hinein wurden die Schafherden in Europa vor allem durch den Hirten und nicht von den Hunden gehütet. Die Hunde hielt der Schäfer zum Schutze gegen Raubtiere und Diebesgesindel, nicht aber zum Hüten und Treiben der Herde. Diese großen Hunde wurden nur an Ketten geführt und durften nur zum Verfolgen eines Raubtieres oder eines Schafdiebes freigelassen werden.
Das änderte sich in der Mitte des 17. Jahrhunderts, als mit dem Westfälischen Frieden der Dreißigjährige Krieg zuende ging. Bei den Schafherden begann der Begriff „Flüchtige Hunde“ zuzunehmen. Das waren Hunde, die leichtfüßig, allzeit aufmerksam, auf Pfiff reagierend, durch Wink und den nötigen Zuruf die Herden umkreisten und lenkten. Der Schafzüchter hielt nun nicht mehr strotzende, große Hunde an den Ketten, sondern ließ unermüdliche Läufer für sich arbeiten. So traten nun in Deutschland, Belgien, Holland Frankreich und in der Schweiz die „Schäferhunde“ auf. Es teilten sich zwei Stämme: die stumm hütenden Schäferhunde und andererseits die bei der Arbeit laut bellenden Treibhunde.  
Ein Schäferhund führte kein bequemes Leben, so wenig wie sein Herr. Hund und Herr mussten

Kälte und Nässe ertragen können und ihre Kost war meist dürftig. Dabei war die Arbeit äußerst vielseitig und erforderte vom Hund ein großes Maß an Selbständigkeit. Die Hunde wurden ausschließlich ihrer Eigenschaften wegen ausgesucht und vermehrt. Daher gleichen sich die Schäferhunderassen Europas sehr.

 


Entstehung der Rasse

Die Schafhirten in Belgien hatten um die Jahre vor 1890 die damals ca. 50-55 cm kleinen Schäferhunde, die wendig, temperamentvoll, genügsam und intelligent waren. Ausdauer und Wetterfestigkeit, Wachsamkeit und schnelles Reaktionsvermögen war ihnen allen gemeinsam. Auffällig war bei allen jedoch die große Konzentriertheit bei der von ihnen aufgetragenen und geforderten Arbeit sowie die enge Bindung an ihren Herrn.
Als vor mehr als 110 Jahren die erste Begutachtung durch Prof. Reul in Curregham organisiert wurde und alle bis dahin recht unterschiedlichen Schäferhunde, die von  Farbe und Fellstruktur recht vielfältig waren, wurde der „Belgische Schäferhund“ geboren. An diesem geschichtlichen Datum, dem 15.11.1891 wurden an die 117 solcher Hunde vorgeführt. Die Langhaarigen waren überwiegend schwarz, seltener braun, rot oder grau. 40 Hunde wurden für die Zucht ausgesucht, darunter 7 schwarze Langhaarige und alle hatten Stehohren.
Prof. Reul erklärte den Züchtern seinen Idealtyp und bat diese, nur noch Hunde derselben Haarart, ungeachtet der Farbe, untereinander zu verpaaren.
Bereits um das Jahr 1910 war dank Inzucht und Inzestzucht der Typ und Charakter des Belgiers fixiert.
Im Verlauf der Geschichte des Belgischen Schäferhundes war die Frage der unterschiedlichen Varietäten und Farben stets umstritten, jedoch hinsichtlich der Morphologie, des Charakters und der Gebrauchstüchtigkeit der Rasse gab es niemals unterschiedliche Auffassungen.

Der Groenendael

Groenendael

Um das Jahr 1889 erwarb der Schafzüchter Beernaerts in Uccle einen Herdenhund in Feluy-Arquennes und gab ihm den Namen „Picard d’Uccle“. Von diesem Hund „Picard“ ließ der Schlosswirt Rose aus Groenendael bei Brüssel seine langhaarige Schäferhündin „Petite“ decken, und aus dieser Verbindung ging im Mai 1893 der Rüde „Duc de Groenendael“ hervor, ein schwarzer Hund mit weißem Abzeichen, mittelgroß, von edler Haltung und stolzem Gang. 1898 wurde Duc und seine Vollschwester Margot von Prof. Reul gerichtet und für die Zucht für gut befunden. Duc’s Vater „Picard“ ist der Vorgänger aller Groenendael (schwarz) und gleichzeitig ist er auch mit der Stammvater seiner nicht schwarzen Nachkommen, den

Tervueren

Tervueren

Diese unterscheiden sich lediglich durch ihre Farbe : rot bis rot-braun oder grau mit einer schwarzen Maske.


Alle heutigen Tervueren gehen auf vier Hunde zurück: Picard d'Uccle, Petite (die Eltern von Duc de Groenendael) und Tom und Poes. Seinen Namen hat der Tervueren nach einem Ort nahe bei Brüssel.

Laekenois

Laeken

Die Ursprünge der Laekenois und Malinois sind teilweise gleich. Stammvater der Malinois war der rauhaarige Rüde "Vos". Unter seinen Nachkommen fallen neben kurzhaarigen Welpen auch welche mit rauem Haar, die die Ahnen der Laekenois werden. "Vos I", rauhaarig rot, und "Lieske", kurzhaarig, zeugen den rauhaarigen Tom. Tom und Ponts bringen den roten rauhaarigen "Vos II" hervor.

Malinois

Malinois

Die Ahnen der Abstammungstiere der Laekenois Vos und Lieske sind auch für die Varietät der Malinois verantwortlich. Über Vos I und Lieske entstand die kurzhaarige, braungestromte "Diane", die mit dem graubraunen "Samlo" verpaart wurde. "Samlos" Abstammung ist ungewiss. Der daraus hervorgegangene "Tomy" wurde der Stammvater der Malinois. Er wurde mit der kurzhaarigen "Cora I", geboren am 24.3.1887, gepaart und es fiel der legendäre "Tjop", geboren am 1.11.1899, mit der Stammbaumnummer LOSH 6132. Er und die hellfarbige "Dewet", LOSH 6466, (Vos II x Mouche) wurden die "Vertreter der Malinois".
Und hier schließt sich der Kreis der Varietäten wieder, denn über Tjop und die langhaarige rote Mirza, Tochter von Duc de Groenendael, über die schwarze Mouche und die kurzhaarige Dewet entstand die Ahnentafel von "Margot", die auch die Tervueren als Stammmutter haben.

Nach Gründung des Klubs in Belgien (1895) sind aus rasselosen Bauernhunden elegante Rassehunde geworden, die aber ihre Qualitäten als Arbeitshunde beibehalten hatten.
Dennoch: Ein optimaler, leistungsfähiger Körper hatte damals immer Vorrang vor der Eleganz, die ihm aber auch schon in den Anfangsjahren nicht fehlte. In den Folgejahren  versuchte man den Belgischen Schäferhund zu verbessern, damit dieser kräftige, intelligente Hund nicht zu einem reinen „Arbeitstier“ wurde, sondern auch den Adel und harmonischen Körperbau bewahrte, den er hatte und der ihn heute noch auszeichnet.
Nach dem ersten und dem zweiten Weltkrieg (der Standard hatte sich bezüglich der Größe etwas geändert) durften auf Grund der wenig verbliebenen Zuchttiere die Varietäten untereinander wieder gekreuzt werden, jedoch nur:
Groenendael x Tervueren,
Tervueren x Malinois
Malinois x Laekenois.
So konnte sich die Population der Belgischen Schäferhunde wieder erholen. Diese freizügigen Zuchtbestimmungen wurden erst 1973 wieder aufgehoben.

Charakter allgemein
Der Standard schreibt:
„ Der Belgische Schäferhund ist wachsam und rege, von übersprudelnder Lebhaftigkeit und stets aktionsbereit. Neben seinen angeborenen Fähigkeiten als Hüter der Herden besitzt er die wertvollen Eigenschaften eines sehr guten Wächters für Haus und Hof. Er verteidigt seinen Herrn ohne jegliches Zögern hartnäckig und leidenschaftlich. Er vereinigt in sich alle für einen Schäferhund, Wachhund, Schutzhund und Diensthund erforderlichen Vorzüge. Sein lebhaftes und munteres Temperament und seine Charaktereigenschaften, die weder Angst noch Aggressivität kennen, sollen sich in seiner Körperhaltung und im stolzen und aufmerksamen Ausdruck seiner glänzenden Augen offenbaren. Beim Richten sollte man das ruhige und beherzte Temperament berücksichtigen.
Um diesen Vorgaben gerecht zu werden, verlangen die Klubs für die Zuchttauglichkeit eine Überprüfung des Wesens. Hier werden Hunde ausgeschieden, die ängstlich oder aggressiv sind und nicht den Belastungen des Alltags gerecht werden.

Charakter Tervueren, Charakter Groenendael

Alle Belgier sind Spätentwickler, und erst mit ca. 2-3 Jahren haben sie ihre psychische Reife erlangt und sind „erwachsen“. Da sie zudem noch sehr intelligent sind, müssen sie bereits beim Züchter gut geprägt und sozialisiert werden (Hunde aus Massenproduktionen zeigen Defizite im Sozialverhalten auf und sollten dort nicht gekauft werden). Fortführend helfen gute Welpenspielgruppen wo die Hunde gefördert, aber nicht überfordert werden sollen. Zu frühe, zu dominante oder falsche Ausbildungsversuche nehmen ihnen die innere Sicherheit und unterdrücken alle positiven, sprich verspielten, intelligenten Eigenschaften. Das Wichtigste für junge Belgier ist eine feste Bindung an seinen Besitzer, die am besten über Spiel zu erreichen ist. Konsequente sanfte Leitung mit mäßigem Stress in enger Familienbindung ist die beste Grundlage für seine Jugend.
Schlechte Haltungsbedingungen, nicht artgerechte Aufzucht und schlechte Erfahrungen prägen den Belgischen Schäferhund für sein Leben. Sie lassen ihn zum unsicheren und u.U. ängstlichen Hund werden. Gleich schädlich für sein späteres Verhalten ist übertriebene Fürsorge und permanentes „Betüddeln“. Er ist kein Hund für egoistische Abrichter und gefühlsrohe Menschen. Wie bei anderen sensiblen, intelligenten Rassen ist es beim Belgischen Schäferhund wichtig die Prägung auf den Menschen stark zu fördern, denn er könnte durchaus Fremden gegenüber misstrauisch reagieren. Sein teilweise wölfisches Verhalten, seine ausgeprägte Körpersprache lassen ihn offen seine Gefühlswelt zeigen. Gute, sensible Hundeführer können ihn buchstäblich „lesen“.  Weitgehend ist er sehr sozialverträglich mit anderen Hunden, vorausgesetzt er hatte in seiner Jugend ausgiebig Gelegenheit, andere Rassen kennen zu lernen. Innerhalb eines Belgierrudels gibt es kaum „Sprachprobleme“.

Der Belgische Schäferhund allgemein eignet sich, vorausgesetzt er hat das richtige Alter erreicht und sein Führer hat das richtige Fingerspitzengefühl, für alle Arten der Ausbildung: Zum Schutzhund, zum Begleithund, zum Fährtenhund, Spür- und Lawinenhund, Katastrophen-  oder Hirtenhund. Er ist der richtige Partner für Sportbegeisterte bei Agility, Turnierhundesport, Obedience und Dog- Dancing. Er eignet sich als Begleiter für Ausritte mit Pferden oder für laufbegeisterte Sportler. Er ist ein sehr vielseitiger Hund, da er leichtfüßig ist und als erwachsener Hund ca. 28-33 kg (Rüden)  oder  ca. 25 kg (Hündinnen) wiegt. Er braucht immer eine Aufgabe, auch wenn man nicht sportlich mit ihm arbeiten will. In der Ausbildung liebt er keine stereotypen Unterordnungseinheiten, sondern verlangt ideenreiche Abwechslungen. Der Belgische Schäferhund will immer mit in der Familie sein und bei allen Aktivitäten die Nase vorne haben. Keinesfalls darf er ausgesperrt oder auf Dauer in den Zwinger abgeschoben werden. Er würde vereinsamen und Verhaltensstörungen zeigen. Sehr wichtig ist bei dieser Rasse der vertrauensvolle Kontakt zu dem Züchter des Hundes. Er kennt sich mit der Psyche dieser Rasse aus, wurde geschult und züchtet  teilweise schon jahrelang. Er sollte der erste Ansprechpartner bei Problemen mit dieser sensiblen, lebensfrohen Rasse neben dem dafür zuständigen Verein sein.

Charakter Malinois, Charakter Laekenois

Bei diesen beiden Varietäten verhält es sich etwas anders. Von beiden Varietäten wurden vermehrt bereits zu Beginn der Zucht neben oben genannten Eigenschaften und der Schönheit noch ausgeprägter Wach- und Schutzdienst gefordert. Insofern bildeten sich vermehrt Linien, die überwiegend auf Leistungszucht selektiert wurden. Das gab und gibt es auch bei den Langhaarigen, aber zurzeit ist es überwiegend beim Malinois so. Da der Laekenois sehr eng an die Varietät des Malinois heranreicht, hat auch er vermehrt diese Eigenschaften. Nichts desto trotz ist der Malinois und der Laekenois nicht ausschließlich in Händen von Hundesportlern. Richtig großgezogen und ohne extremen Ehrgeiz geführt, entwickelt der Malinois und ebenso der Laekenois gleich den beiden langhaarigen Varietäten die Anlagen, die die besten Eigenschaften eines „Schäferhundes“ ausmachen: sauberes Sozialverhalten, ausdauernde Arbeitsfähigkeit und eine gewisse Härte. Aggressive Hunde haben auch im Hundesport nichts zu suchen und sollten zur Zucht nicht zugelassen werden.

Pflege der Langhaarigen:
Die Natur hat es bei dieser Rasse so eingerichtet, dass dieser - obwohl langhaarige - Hund keinerlei Eigengeruch entwickelt, selbst dann nicht, wenn er nass ist. Sein Fell hält alle Unbilden der Natur aus und sollte nicht täglich gebürstet werden. Eher ist dies von Nachteil. Lediglich während des Haarwechsels müssen die abgestorbenen Haare ausgebürstet werden. Belgier schwimmen gerne, sollten aber nie mit Shampoons gewaschen werden. Bedingt durch das wasserabweisende Fell setzt sich kaum Schmutz an und es reicht ein Abreiben mit einem Handtuch.
Der Belgische Schäferhund ist eine sehr robuste und gesunde Rasse. Da er zu keiner Zeit Modehund war und seine Zucht überwiegend in Händen von Liebhabern lag, ist er noch nicht überzüchtet. Seine Lebenserwartung ist noch relativ hoch. (12 – 15 Jahre)

Das gilt für alle: Ein vielseitiger, verspielter, intelligenter, sportlicher Hund für aktive Familien mit fröhlichen Menschen. Ein Hund, der vielseitiger nicht sein könnte. Ein Hund, mit dem man alle Sportarten betreiben kann, die die Vereine anbieten und darüber hinaus noch ein Hund, der sich in die Familie integriert und auch durchaus ohne Hundeplatz seine Berechtigung hat – sofern er geistig und körperlich beschäftigt wird.

Dank seines leichten Körperbaues und dem quadratischen Gebäude hat er wenig Probleme mit der Hüfte (89 % der geröntgten Hunde sind HD- frei). Als mittelschwerer Hund benötigt er keinesfalls „Superfutter“, sondern eine normale, aber ausgewogene Ernährung.

FCI-Standard Nr. 15 / 05.06.2002 /D Auszug
Harmonisch gebauter Hund von mittleren Proportionen, der Eleganz und Kraft in sich vereinigt. Er hat ein quadratisches Gebäude und ist mittelgroß, seine Muskulatur ist kräftig und trocken. Er ist widerstandsfähig, an das Leben im Freien gewöhnt und imstande, die in Belgien so häufigen klimatischen Schwankungen zu ertragen. Durch die Harmonie seiner Körperformen und die stolze Kopfhaltung soll der Belgische Schäferhund den Eindruck jener eleganten Robustheit vermitteln, die das Erbe der gezielt heraus gezüchteten Vertreter einer Gebrauchshunderasse ist. Der Belgische Schäferhund soll im Stand in natürlicher Stellung, ohne körperlichen Kontakt mit dem Vorführer gerichtet werden.
Größe: Rüden 60- 66 cm, Hündinnen 56- 62 cm.

Kopf:  Hoch getragen, nicht übertrieben lang, gerade in seinen Begrenzungslinien, gut gemeißelt und trocken. Schädel und Fang sind ungefähr gleich lang; der Fang darf höchstens um ein Weniges länger sein, was dem Gesamtbild den letzten Schliff verleiht.
Körper: Kraftvoll ohne Schwere. Die vom Buggelenk zum Sitzbeinhöcker gemessene Körperlänge entspricht ungefähr der Widerristhöhe.

Langhaar- Tervueren, Groenendael: kurz auf dem Kopf , auf den Außenflächen der Ohren und im Bereich der Gliedmassen. Am übrigen Körper ist das Haar lang und glatt, länger und reichlicher um den Hals herum und an der Vorbrust, wo es eine Mähne und eine Schürze bildet. Die Hinterseite der Schenkel ist von sehr langem und überaus reichlichem Haar bewachsen, welches sogenannte „Hosen“ bildet. An der Rute ist das reichlich entwickelte Haar lang und bildet eine Fahne.

Farbe Groenendael: Nur einheitlich schwarz. Etwas weiß an der Vorbrust und an den Zehen ist zulässig. Als Mangel gelten wolliges, offenes oder zu kurzes Haar sowie roter Schimmer im schwarzen Haar, graue Hosen.

Farbe Tervueren: Nur falbfarben-schwarz gewolkt oder grau-schwarz gewolkt mit schwarzer Maske, vorzugsweise jedoch falbfarben-schwarz gewolkt. Die Falbfarbe soll warm sein, weder hell noch ausgewaschen. Alle Hunde, die anders als falbfarben-schwarz gewolkt sind oder deren Farbnuance der gewünschten Intensität nicht entspricht, können nicht als vorzügliche Exemplare angesehen werden. (Erläuterung: überwiegend spricht man von rot, rotbraun, beige oder grau. Als „schwarz gewolkt“ bezeichnet man die sogenannte Charbonnage. Das einzelne Haar ist dreifarbige, das Ende erscheint schwarz = es sieht aus als streiche man mit einer berußten Hand über den Hund – K.K.)

Kurzhaar: Malinois

Auf dem Kopf, auf den Außenflächen der Ohren und im unteren Bereich der Gliedmaßen ist das Haar sehr kurz. Am übrigen Körper ist es kurz, reichlicher an der Rute und um den Hals
herum, wo es eine Halskrause bildet, die am Ohransatz beginnt und sich bis zur Kehle ausdehnt. Zudem ist die Hinterseite der Schenkel durch längeres Haar befedert. Die Rute ist ährenförmig mit zum Ende hin längeren, abstehenden Haaren, bildet aber keine Fahne.
Der Malinois ist kurzhaarig.

Farbe Malinois: Nur falbfarben-schwarzgewolkt mit schwarzer Maske.

Rauhhaar: Laekenois

Kennzeichnend für die rauhaarige Varietät ist vor allem die harte und trockene Beschaffenheit des Haars, das zerzaust ist und bei Berührung gleichsam „knistert“. Die Länge beträgt überall am Körper etwa 6 cm, aber es ist kürzer auf dem Nasenrücken, an der Stirn und an den Gliedmaßen. Weder in der Umgebung der Augen noch am Fang soll das Haar so reich entwickelt sein, dass es die Form des Kopfes verbergen würde. Dennoch muss ein guter Haarbewuchs am Fang unbedingt vorhanden sein. Die Rute darf keine Fahne bilden.
Der Laekenois ist rauhhaarig

Farbe Laekenois: Nur falbfarben, mit Spuren von schwarzer Wolkung.

Mit freundlicher Genehmigung: Verfasst Karla Klapproth

 
www.pats-pets.de/